Im Zentrum der Arbeit von Frank Albert steht der Raum als Erfahrungs- und Bedeutungsträger. Szenografie wird als künstlerische Praxis verstanden, in der Material, Bild, Licht und Medien als narrative und atmosphärische Ebenen in Beziehung treten und inhaltliche Zusammenhänge erzeugen.
Diese komponierten Raumsituationen eröffnen offene und mehrschichtige Erfahrungsräume, die konzeptionell wirksam und vielschichtig erlebbar sind.

Frank Albert arbeitet in theatralen, musealen und installativen Kontexten. Die Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Kulturinstitutionen hat seine Praxis geprägt und sein Verständnis von Szenografie als interdisziplinäres Feld geschärft.
Diese Arbeitsweise bildet zugleich die Grundlage seiner Lehrtätigkeit. Gestaltung wird als Prozess verstanden, in dem multiple gestalterische Ebenen in wechselseitiger Abhängigkeit stehen. Ziel ist es, ein präzises Verständnis für räumliche Wirkung und vielschichtige Wahrnehmung zu entwickeln und diese in eigenständige konzeptionelle Setzungen zu überführen.